Stuttgart02

Alles Gute!

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Obwohl das neue Jahr bereits begonnen hat, so dürfen wir noch immer, wenn wir uns begegnen, uns Gutes zum Neujahr wünschen. „Alles Gute und besonders Gesundheit für alle Tage des Jahres 2013“.  Egal, ob der Wunsch jemandem gesagt oder auch geschrieben wird, er kommt immer gut an.
Man wünscht sich etwas und bringt dadurch zum Ausdruck, dass man es mit dem anderen gut meint. Ein schöner Brauch, zumal es in ehrlicher Überzeugung geschieht. Der Andere wird sich freuen. Ganz deutlich spürt er, dass er im Mittelpunkt steht. Und es tut auch einmal gut, wenn man erfährt, dass man für jemand wichtig ist und dass man gemocht wird.
Neben Gesundheit gibt es noch zahlreiche andere Wünsche zu Neujahr. Zufriedenheit und Glück, Erfolg und Anerkennung, oder Frieden und gute Begegnungen.
Manche fügen ihrem Neujahrswunsch noch etwas hinzu: Sie wünschen dem anderen den Segen Gottes. Damit bringen sie zum Ausdruck, dass Gott für sie eine wichtige Rolle bei allen Bemühungen spielt. Denn nur aus sich allein kann keiner leben. Man braucht eine Basis, die einen trägt und frei macht, damit man offen und mit Mut nach vorne weitergehen kann.
Ein guter Freund hat mir auf seiner Neujahrskarte neben den guten Wünschen und Gottes Segen noch etwas dazugeschrieben. „Jeder Tag birgt in sich eine neue Chance.“ Mir hat der Satz gut gefallen. Ich habe ihn mir auf eine Karte geschrieben und als Motivierungsversuch auf meinen Schreibtisch gestellt. Damit verbinde ich die Hoffnung, dass dann, wenn der Alltag im Jahr wieder allzu grau und eintönig erscheint, wenn er unter der eingefahrenen Routine meiner Arbeit und meines Lebens leidet, dieser Satz mich aufbaut. Jeder Tag soll mir die Chance bieten bei mir selbst wieder neu anzufangen, meinen Mitmenschen neu zu begegnen und auch Gott wieder einen Platz in meinem Leben zu geben.
Von dem Religionsphilosophen Martin Buber habe ich gehört, dass er diesen Satz umformuliert hat. „Jeder Morgen ist eine neue Berufung.“ Martin Buber hat das Wort „Chance“ durch das Wort „Berufung“ ersetzt. Er will damit andeuten, dass ich „von jemand“ aufgerufen werde, „für jemand“ etwas zu tun. Nicht ein anonymes Schicksal verlangt an jedem Tag des Jahres 2013 von mir Engagement, sondern ein persönliches Gegenüber lädt mich dazu ein. Ein „Du“, Gott selbst. Und dieser Gott möchte mich motivieren, meine Mithilfe zum Beruf zu machen, dass Menschen unter Menschen Mensch sein können. Auch im Jahr 2013 bin ich, sind wir alle Ge- und Berufene.
In diesem Sinne Ihnen allen noch ein gutes neues Jahr, Gottes Segen und denken Sie daran: Jeder Tag birgt in sich eine neue Chance.

P . Ernst Kusterer SDB

 

 

 

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