Stuttgart02

Das fünfte Gebot

Das fünfte Gebot

Kennen Sie das fünfte Gebot?
 Es klingt jedenfalls einfach und sehr restriktiv: „Du sollst nicht töten.“ (Exodus 20,13). Klar, für viele von uns ist dieser Satz selbstverständlich – unabhängig davon, was wir in Nachrichten und Medien tagtäglich an Schreckensmeldungen zu hören bekommen. Denn wer von uns tötet schon oder hat die Absicht dazu?
 Der Schriftsteller Erich Kästner gibt diesem Gebot eine ganz eigene Note, denn er sagt: „Denkt an das fünfte Gebot: schlagt eure Zeit nicht tot.“ Damit trifft er sicher bei vielen von uns den berühmten Nagel auf den Kopf, wenn wir an unsere Art und Weise der Zeitnutzung und Einteilung denken.
 Nehmen wir einmal unseren Alltag in den Blick und schauen auf die Zeiten, wo wir einfach nur die Zeit beispielsweise mit Fernsehen oder Computerspielen „totschlagen“ und uns gegebenenfalls nachträglich darüber ärgern, die Zeit nicht anders, nicht sinnvoller genutzt zu haben. Oft spüren wir, dass somit das Leben doch einfach nur so an uns vorüberzieht und sich „tödliche“ Langeweile breit macht. Gerade jetzt in der Fastenzeit bietet es sich für viele von uns an, unseren Umgang mit der Zeit zu überdenken und vielleicht andere Verhaltensweisen einzuüben. Wir können uns dazu ermutigen lassen, einmal auf unsere typischen „Zeitkiller“ zu schauen und bewusst unseren Umgang mit der Zeit einüben. Wie in vielen anderen Bereichen unseres Lebens geht es insbesondere darum, das richtige Maß zu finden. So kann ich, statt beispielsweise mir die Zeit mit Fernsehen zu vertreiben, vermehrt darauf Wert legen, meine Zeit mit anderen Menschen zu teilen. Statt, mich vom Einerlei des Alltags treiben zu lassen, einmal mehr danach zu schauen, wo ich mich in meinem Umfeld engagieren und meine Zeit sinnvoll einsetzen kann. Nicht zuletzt kann ich versuchen, bewusst Zeiten der Stille und vielleicht des persönlichen Gebetes einzuüben und sie in meinen Alltag zu integrieren. So können wir für uns und für viele andere Menschen mehr und mehr Leben ermöglichen und fruchtbar werden lassen - statt totzuschlagen.

Bruder Matthias Bogoslawski SDB

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