Stuttgart02

Der Stärkere gewinnt!

Der Stärkere gewinnt! In unserer modernen Welt läuft Vieles nach diesem Motto ab. Es sind heute starke Typen angesagt, keine „Weicheier“ oder „Warmduscher“, wie es Jugendliche ausdrücken. Wer schwach ist, der kommt mit Sicherheit unter die Räder. Darum will heute auch keine und keiner schwach sein.
Brauchen wir nicht alle in irgendeinem Bereich unseres Lebens Stärke und Stärkung?
Ich denke da nicht so sehr nur körperliche Stärke, die man sich im Fitnesstudio antrainiert. Ich denke besonders an die sogenannte innere Stärke. Sie ist so leicht nicht zu bekommen. Um sie zu gewinnen brauchen wir Anerkennung, Zuspruch, Zutrauen, auch Herausforderung. Es braucht jemanden, der mir Vertrauen schenkt, der mir auf irgendeine Weise durch Worte oder Gesten zeigt, dass ich liebenswert bin.
Im Blick auf unser Leben fallen uns viele ein, denen wir dankbar sind, dass sie uns solche Dinge der Ermutigung geschenkt haben: Eltern, Freunde, Lehrer, und viele mehr.
In unserer Beziehung zu Gott zeigen wir Menschen auch so manche Schwäche. So braucht es immer wieder Stärkung im Glauben. In der Gemeinschaft der Glaubenden erfahren wir sie, bei Gottesdiensten, im Gebet, bei Wallfahrten usw.. Stärke und Stärkung wird uns geschenkt auch von Gott selbst. Ich meine, ein Blick in unser Leben kann uns dabei helfen. Wieviel ist uns nicht schon gut gelungen, obwohl wir es unseren eigenen Fähigkeiten nicht zugetraut hätten? Wieviele Situationen haben wir nicht schon gemeistert, obwohl schon an keinen guten Ausgang mehr zu denken war? Gott hat uns wohl einiges in unserem Leben zugetraut und traut es uns immer noch einiges zu.
Im Monat Mai schauen wir Christen in besonderer Weise auf Maria, die Mutter Gottes. Ein schwaches, ganz einfaches Mädchen, bei dem an keine große Stärke und Karriere zu denken war, die nicht gerade die Sonnenseite des Lebens gebucht hatte. Und was hat Gott nicht aus ihr gemacht, weil sie sich auf ihn einließ und ja sagte zu ihm und seinem Plan. Sie wurde die ganz Große, die starke Frau, die Gottesmutter, die wir verehren, unsere Schwester, auf deren Glauben wir schauen. Sie wurde es nicht von sich aus, sie wurde es, weil Gott ihr Anerkennung schenkte, Zuspruch, Zutrauen gab und sie so Herausforderungen bestehen ließ.
Ich bin fest davon überzeugt, auch uns will Gott stark machen. Er traut uns Vieles zu, damit wir Großes vollbringen können.
Mit seiner Hilfe sind wir „starke Typen“, die ihren großen Beitrag leisten können in unserer Gesellschaft und in unserer Welt.

P . Ernst Kusterer SDB

 

 

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