Stuttgart02

Wegmarkierungen

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Schöne Sonnentage im „Goldenen Oktober" laden uns zu einem Spaziergang in der farbenprächtigen Natur ein. Bei einem Waldspaziergang entstand mein Lieblingsfoto. Stille, innere Ruhe, frische Luft umfangen uns. Wir sind froh, dem Alltag entflohen zu sein. Vergessen sind Zeit und Orientierung. Wir schrecken auf: Ich habe mich verlaufen und die Richtung verloren. Wo geht es an der Wegkreuzung weiter? Erleichterung, wenn wir dann am Wegrand ein Zeichen entdecken, ein roter Ring, ein Symbol, ein Orientierungspunkt. Schnell sind Unsicherheit und Angst verflogen. Hoffnung und Sicherheit breiten sich aus. Mit frischer Kraft geht es weiter, die Füße finden wie von selbst ihren Weg. Mir ist dieses Bild „Wegmarkierungen" wichtig, wenn mein Lebensweg undeutlich ist, wenn Hektik, Betriebsamkeit oder Überforderung, wenn Angst und Verzweiflung die klare Sicht versperren. „Markierungszeichen" sind Ereignisse, Begebenheiten und Begegnungen. Auch Menschen, die uns in Lebensabschnitten wichtig waren. Viele Heiligenfeste sind für mich Markierungszeichen. Im Oktober und November stehen viele heilige Personen am Wegesrand. Ob die beiden Hl. Theresias, der Hl. Franziskus, unsere liebe Frau vom Rosenkranz, Ignatius von Antiochien, der Hl. Lukas, das Fest Allerheiligen, die Hl. Gertrud, die Hl. Elisabeth, Leo der Große, Albert der Große, sie alle führen uns hin zu Christus dem König, dessen Fest wir am 16. November feiern. Heilige haben ihre Beziehung zu Christus in einzigartiger Weise gelebt. Mit ihren Stärken und Schwächen, ihren Besonder-heiten und Vorlieben, besonders aber ihrer glühenden Christusliebe sind sie faszinierende Gestalten. Für meine Unsicherheiten, Alltagsfragen und -sorgen, für meine Wunden und Unsicherheiten finde ich bei ihnen Anleitung zur Bewältigung. Fehlt mir Mut weiterzugehen, bringe ich zu wenig Geduld auf, werde ich mit Verletzungen nicht fertig, sehe ich alles nur trübe und trau-rig, finde ich zu wenig Freude und Gelassenheit: Heilige wurden damit fertig. Sie sind mir Vorbilder und geben mir Orientierung. Haben Sie auch einen „Lieblingsheiligen", der Ihnen Licht von oben bringt? Manche Heiligengeschichte, mancher Satz eines Heiligen bringt mich wieder auf den richtigen Weg. So wie ein Wort, das dem heiligen Don Bosco zugeschrieben wird: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen."

P . Ernst Kusterer SDB

 

 

 

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