Eine Niederlassung
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Grüße und gute Wünsche

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„Ich grüße die Marianne, den Kurt, die Uli, meine Mutter und alle, die mich kennen.“ So oder ähnlich hören wir es immer wieder in den beliebten Gruß- und Wunschkonzerten unserer kleinen und großen Rundfunksender. Absender und Empfänger der Botschaften freuen sich. Jedem tut es gut zu erfahren, und sei es nur durch den Radiolautsprecher, dass jemand an ihn denkt und ihm „alles Gute“ wünscht.
Sicherlich wissen wir alle, dass wir nicht allein in dieser Welt stehen, dass Menschen zu uns halten, uns gerne haben und auch an uns denken. Aber bedeutet es für uns nicht ein Glücksgefühl, ist es für uns nicht gleichsam ein wenig „neues Leben“, wenn wir es direkt gesagt bekommen, dass wir nicht vergessen sind. Fangen wir dann nicht oft zu strahlen an!
„Ich grüße dich und ich wünsche dir alles Gute!“ wer das sagt, der macht Mut, der gibt wieder Hoffnung, der schenkt Lebensfreude. Auch wenn wir gelegentlich über solch allgemeine und unverbindliche Floskeln uns Redewendungen uns lächerlich machen oder sogar ärgerlich sind, keiner kann darauf verzichten. Im Gegenteil! Im Innersten unseres Herzens sind wir dankbar dafür, auch unsere Mütter.
Noch eine Woche, dann feiern wir wieder „Muttertag“. Es ist jedes Jahr eine besondere Gelegenheit, unsere Mutter zu grüßen und gute Wünsche auszusprechen.
Ich weiß, dass der in Deutschland erstmals am 13 Mai 1923 gefeierte und vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber eingeführte Festtag vielfach wegen seiner Kommerzialisierung scharf kritisiert wird. In den USA werden die finanziellen Aufwendungen für den Muttertag nur durch das Weihnachtsfest übertroffen, und auch bei uns soll es in der kommenden Woche  bis zu 130 Millionen Euro Umsatz an Schnittblumen geben. Auch bin ich mir bewusst, dass es auf jeden Fall zu wenig ist, die Mutter nur einmal jährlich – und das am Muttertag – zu ehren, sie zu grüßen und ihr gute Wünsche auszusprechen, sie mit Blumen zu überschütten oder zum Essen auszuführen. Der Muttertag darf auch nicht eine Alibifunktion für fehlende Wertschätzung unserer Mutter während des Jahres übernehmen, nur zur Beruhigung von Schuldgefühlen oder schlechtem Gewissen dienen. Dankbarkeit gegenüber der Mutter muss sich das ganze Jahr über immer wieder zeigen, und es muss gesagt werden.
Ich bin für den Muttertag. Er reicht nicht für 365 Tage, aber so einen Tag sich mal feiern zu lassen, das tut jeder Mutter gut. Der Muttertag ist eine zusätzliche, günstige Gelegenheit an unsere Mütter zu denken, sie zu grüßen und ihnen alles Gute zu wünschen.
Nehmen Sie den Muttertag ernst. Ich bin mir sicher, Ihre Mutter wird sie anstrahlen und Ihnen dankbar sein.

P . Ernst Kusterer

 

 

 

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