Eine Niederlassung
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Schenke Glücklichsein!

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Frag einen Erwachsenen, was seiner Erinnerung nach das Schönste an Weihnachten ist, dann sagen viele, dass es die großen, strahlenden Kinderaugen beim Anblick des geschmückten Weihnachtbaumes oder beim Auspacken der Geschenke seien. An Augenblicke, in denen andere überglücklich waren, erinnern wir uns gerne. Und wir wünschen uns, dass so unsere Geschenke ankommen.
In meiner Heimat wünscht man sich in diesen Tagen ein jlückselijes Weihnachtsfest oder ein jlückselijes neues Jahr. Eine schöner Brauch, jemandem Glückseligkeit zu wünschen. Dieser Wunsch geht in einer Zeit, in der wir oft nicht wissen, was wir uns schenken sollen, weit über den üblichen Wunsch „schönes Fest“, „frohe Weihnacht“ und „gut Rutsch“ hinaus. Solche guten Wünsche gibt es oft noch zusätzlich zu den materiellen Geschenken dazu. Sie sind vielleicht schon selbstverständlich, außerdem kostenlos. Werden sie deswegen nicht geschätzt, wie viel sind sie wert?
Wir haben in unserer Gemeinschaft in diesem Jahr beschlossen, jeden Weihnachtsgruß persönlich zu unterschreiben. Dies gibt uns Gelegenheit einen kurzen Moment inne zu halten, an jeden Adressaten zu denken und ihm tatsächlich ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen. Schaffen es die materiellen Geschenke, den Menschen glücklich zu machen? Oder ist nicht der Wunsch des Glücklichsein das viel größere Geschenk? Was braucht es und was können wir geben, damit ein Mensch glücklich ist? „Ich möchte euch zeitlich und ewig glücklich sehen“, war der stetige Wunsch und das Erziehungsziel des Heiligen Johannes Bosco. Er hat für dieses Ziel ein großes Jugendwerk aufgebaut und seine Jungen der Gottesmutter anvertraut. Vollkommen sind unsere guten Wünsche, wenn wir neben dem guten Tun nicht nur an das irdische Glück denken, sondern jedem auch den Himmel wünschen; eben: Glück-Seligkeit.

P . Elmar Koch SDB

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