Eine Niederlassung
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Zwischen Weihnachtsmann und Osterhase

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Noch sind nicht alle Süßigkeiten der Advents- und Weihnachtszeit aufgegessen, da locken schon die Osterhasen in den Regalen der Geschäfte. Die guten, süßen Sachen lachen mich an, dabei wollte ich doch gerade den Winterspeck los werden. Fasching kam dieses Jahr viel zu früh. In ein paar Wochen ist schon Ostern. Ein großes Fest der Christen jagt das andere. Das Fest der Wintersonnen-wende, Weihnachten, kann nur um den 25. Dezember gefeiert werden. Wenn es heißt: das Licht kommt in die Welt, dann soll es ja auch heller werden; die Tage länger werden. Das Osterfest an dem wir feiern, dass unser Leben nicht mit dem Tod zu Ende ist, sondern erst richtig beginnt, muss natürlich im Frühling sein. Dann, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht.
Eigentlich ist doch gut, dass der Schokoladenvorrat nicht aus geht, bis wir sicher sind, dass wir den Winter überstanden haben. Und dass in uns Christen die Freude über die Geburt unseres Erlösers so lange an hält, bis wir in die Freude des ewigen Lebens einstimmen können. Es wäre kaum auszuhalten, wenn uns die Hoffnung auf das ewige Heil verloren ging; der Tank völlig leer wäre; die Verzweifl- ung sich durchsetzen würde. Manchmal gibt es vielleicht eine größere Durststrecke, bei der die Belastungen des Alltags oder die bösen Mächte allzu groß werden. Dann helfen nur die Ausblicke auf die glanzvollen und fröhlichen Feste an denen wir den Alltag hinter uns lassen können und vielleicht zur Ruhe kommen. Sie sind wie Leuchttürme, die wir hin unseren Glauben ausrichten können und die uns Hoffnung geben, dass wir nicht alleine suchende auf dem Weg sind; auf diesem Weg zum ewigen Glück.

P . Elmar Koch SDB

 

 

 

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