Eine Niederlassung
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Einer, der zu Don Bosco steht!

 
E. Hallo Heribert, toll, dass Du bereit bist, uns ein paar Fragen zu beantworten.
H. Null Problemo, das mach ich doch gerne!
E. Auf Deinem linken Oberarm hast Du ein riesiges Tattoo, das Logo der Jugendbewegung „Come to Bosco“, die im Jahr 2009 in Turin entstanden ist.
Du warst aber während des Jubiläumsjahres der Salesianer Don Boscos 2009 gar nicht in der Heimat Don Boscos bei dem großen Treffen dabei.
H. Das ist richtig.
Ich konnte beruflich damals nicht, sonst wäre ich ganz bestimmt mit der Stuttgarter Gruppe mitgefahren.
E. Was machst Du beruflich?
H. Ich mache gerade eine Ausbildung zum Altenpfleger.
E. Es gab in dem Jubiläumsjahr der Salesianer „Aufklebetattoos“ für Kinder und Jugendliche, speziell für die Bewegung „Come to Bosco“.
Du hast Dir dieses große Logo als echtes Tattoo direkt auf den Arm stechen lassen. Warum?
H. Ich habe 6 Jahre meines Lebens bei den Salesianern Don Boscos verbracht. Don Bosco selbst hat mich fasziniert, aber auch die Gemeinschaft zwischen den Jugendlichen und den Patres. Die fand und finde ich ganz toll. Mein Leben wäre sicherlich ganz anders verlaufen, hätte ich diesen „Club“ nicht kennen gelernt. Das hat mir wesentlich geholfen meinen Schulabschluss zu machen und eine erste Berufsausbildung abzuschließen. Ich muss sagen, die sind mir richtig in den Hintern getreten!
E. War das so ein Schnellschuss von Dir, also so eine spontane Idee, oder hast Du Dir das lange und genau vorher überlegt?
So ein Tattoo hat man ja ein ganzes Leben!
H. Nein, das war kein Schnellentschluss.
Ich habe mir das längere Zeit überlegt, mich tätowieren zu lassen.
Das war keine Idee von heute auf morgen.
E. Was sagt Deine Freundin Christin dazu?
H. Die findet es toll. Sie weiß ja, dass diese Tätowierung eine ganz besondere Bedeutung für mich hat.
Schließlich hat sie ja auch schon seit Jahren Kontakt zu den Salesianern, und sie trägt einen silbernen Anhänger von Don Bosco.
E. Dieses Bild ist ja ziemlich groß. War das sehr teuer und hat es weh getan?
H. Über Geld spricht man nicht, es hielt sich in finanziellen Grenzen.
Weh getan hat es gar nicht. Ein Indianer kennt ja keinen Schmerz.
Nur das Geräusch der Maschine war unangenehm.
Stell dir vor, der Künstler hat 9 Nadeln zum Stechen gebraucht!
E. Was sagst Du Deinen Kumpels, wenn die im Schwimmbad fragen, was das bedeutet?
H. Ich erzähl meinen Kumpels von Don Bosco und wie er sich für die Jugend eingesetzt hat. Eben das, was mich an ihm so fasziniert
E. Wenn ich das richtig sehe, bist Du eine lebendige Litfaßsäule mit Werbung für Don Bosco und die Jugend?
H. Nein, für mich hat diese Tätowierung wirklich eine ganz besondere, persönliche Bedeutung.
Das hat direkt nichts mit Werbung zu tun.
Aber andere dürfen natürlich sehen, dass ich zu Don Bosco gehöre.
E. Bist Du bei den Salesianern Don Boscos in Stuttgart auch in der Jugendarbeit engagiert?
H. Ja, bin ich!
E. Was machst Du da ganz konkret?
H. Ich helfe den Salesianern, wenn sie Feste organisieren und feiern.
Zum Beispiel bei den „Come to Bosco Partys“, bei organisatorischen Aufgaben und vielen anderen Dingen.
Auch beim Aufbau für die Stadtjugendgottesdienste bin ich gerne dabei mache ich gerne mit.
E. Noch eine letzte Frage: Bringt Dir das auch ganz persönlich etwas?
H. Die Gemeinschaft mit den Patres und den anderen Jugendlichen ist mir wichtig.
Man findet eine sinnvolle Aufgabe und man gammelt nicht auf der Straße herum.
Klaro, beim Feiern bin ich doch immer dabei!
E. Echt stark Heribert.
Viel Erfolg bei deinem Job, die Message von Don Bosco den Jugendlichen von heute rüberzubringen.
Danke, dass Du dir für das Interview Zeit genommen hast.

Das Interview mit Heribert Beckmann führte P. Ernst Kusterer, die Bilder schoss P. Grzegorz Gugala.

 

 

 

 

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